Beginne mit der Betriebsanleitung

Die Betriebsanleitung nennt die für dein Motorrad zugelassenen Reifengrößen sowie Last- und Geschwindigkeitsindizes. Halte dich daran und montiere vorne und hinten Reifen, die zueinander passen.

Reifentypen

  • Sportreifen bieten hohen Grip und sind für trockene Straßen und zügiges Fahren gemacht, verschleißen aber schneller.
  • Sporttouring- und Tourenreifen verbinden Grip, Laufleistung und Nässeverhalten.
  • Enduro- und Adventure-Reifen haben ein Profil für Straße und leichtes Gelände, mit Abstrichen beim Grip auf der Straße.
  • Roller- und Cruiserreifen sind auf Gewicht und Fahrverhalten dieser Motorräder abgestimmt.

Worauf du achten solltest

  • Wie du fährst: Pendeln, Touren, Trackdays oder Gelände.
  • Wetter: Wähle gutes Nässeverhalten, wenn du im Regen oder in kühleren Regionen fährst.
  • Laufleistung und Budget: Ein langlebigerer Reifen kostet anfangs mehr und pro Kilometer weniger.
  • Alter: Reifen verhärten mit der Zeit, prüfe also den Datumscode (DOT) an der Flanke.

Montage und Einfahren

Lass die Reifen von einer qualifizierten Werkstatt montieren und auswuchten. Neue Reifen sind anfangs an der Oberfläche glatt, fahre also die ersten Kilometer ruhig. Lies Reifenpflege und Bremstechnik.

Mische Reifentypen nicht auf eine Weise, die der Hersteller nicht empfiehlt, und ersetze Reifen, die Risse haben, bis zu den Verschleißanzeigern abgefahren oder beschädigt sind.