1. In Sicherheit kommen
- Fahr wenn möglich von der Straße, auf den Seitenstreifen oder in einen sicheren Bereich, so weit wie möglich vom Verkehr entfernt.
- Schalte die Warnblinkanlage ein, und wenn du eine Warnweste oder ein Warndreieck hast, nutze sie.
- Stell dich abseits der Straße hinter eine Leitplanke oder Absperrung, nicht neben das Motorrad auf der Fahrspur.
2. Wenn jemand verletzt ist
Ruf zuerst die örtliche Notrufnummer an. Nenne den Ort und die Zahl der Verletzten und folge den Anweisungen der Leitstelle. Bewege eine verletzte Person nur, wenn unmittelbare Gefahr besteht, und überlass die medizinische Versorgung ausgebildeten Helfern.
3. Die einfachen Dinge prüfen
- Kraftstoff: Ist der Tank leer oder der Benzinhahn auf Reserve gestellt?
- Der Not-Aus-Schalter, der Seitenständersensor und der Leerlauf- oder Kupplungsschalter.
- Batteriepole: Lose oder verschmutzte Verbindungen können eine leere Batterie vortäuschen.
- Sichtbare Schäden, lose Kabel oder auslaufende Flüssigkeiten.
Geh am Straßenrand bei Reparaturen kein Risiko ein. Wenn du das Problem nicht schnell und sicher findest, ruf Hilfe.
4. Hilfe rufen
- Ruf deinen Pannendienst, einen Freund oder einen Mechaniker an und sag genau, wo du bist.
- Teile deinen Handystandort und sag jemandem, was du vorhast und wann du voraussichtlich weiterfahren kannst.
- Bleib beim Motorrad, wenn es sicher ist und abseits des Verkehrs.
Das gehört ins Notfallset am Motorrad
- Eine Warnweste, ein kleines Erste-Hilfe-Set und eine Taschenlampe oder Stirnlampe.
- Ein Reifenreparaturset und ein Kompressor oder CO₂-Kartuschen.
- Eine Powerbank und ein Ladekabel.
- Die Nummer deines Pannendienstes und dein Notfallkontakt, aufgeschrieben.
Dieser Ratgeber ist allgemein gehalten und kein medizinischer Rat. Ruf im Notfall die örtliche Notrufnummer an und folge den Anweisungen der Leitstelle.
