Vor der Abfahrt
- Prüfe die Vorhersage und lokale Warnungen. Nebel ist in manchen Tälern und morgens in Wassernähe häufig.
- Verschieb oder verkürze die Fahrt, wenn du kannst. Oft lichtet sich der Nebel nach kurzem Warten.
- Reinige das Visier innen und außen und nutze einen Antibeschlag-Einsatz oder ein Antibeschlagmittel, falls du eines hast.
- Trag helle oder reflektierende Kleidung, damit andere Fahrer dich früher sehen.
Auf der Straße
- Fahr so langsam, dass du innerhalb der Strecke anhalten kannst, die du überblickst. Bei dichtem Nebel kann das sehr langsam sein.
- Halte einen viel größeren Abstand zum Fahrzeug vor dir. Folge den Rücklichtern nicht zu dicht, denn sie können dich schneller mitziehen, als es sicher ist.
- Nutze das Abblendlicht und, falls dein Motorrad Warnblinker oder Nebelleuchten hat und die örtlichen Regeln es erlauben, auch diese. Fernlicht wird vom Nebel zurückgeworfen und erschwert die Sicht.
- Halte deine Eingaben weich, denn Nebel bedeutet meist feuchte und rutschige Straßen.
- Hör ebenso zu, wie du schaust, und orientiere dich am Fahrbahnrand oder an den Markierungen.
Wann du anhältst
Wenn die Sicht zu schlecht ist, um sicher zu fahren, such dir einen sicheren Ort zum Warten. Fahr weit von der Fahrbahn weg, abseits des Verkehrs, schalte gegebenenfalls den Warnblinker ein und warte, bis es aufklart. Auf der Fahrspur anzuhalten ist gefährlich, weil dich jemand zu spät sehen könnte.
Regeln zu Nebelleuchten und Warnblinkern unterscheiden sich von Land zu Land. Prüfe die Regeln dort, wo du fährst.
