Hat dein Motorrad Kühlflüssigkeit?
Viele moderne Motorräder sind flüssigkeitsgekühlt, mit Kühler und Ausgleichsbehälter. Luft- und ölgekühlte Motorräder haben keine Kühlflüssigkeit, die du prüfen müsstest. Die Betriebsanleitung sagt dir, was du hast.
Den Stand prüfen
- Prüf bei kaltem Motor und aufrecht stehendem Motorrad anhand der Markierungen am Ausgleichsbehälter (MIN und MAX).
- Öffne den Kühlerdeckel nie bei heißem Motor, denn das System steht unter Druck und die Flüssigkeit kann dich verbrühen.
- Ist der Stand niedrig, füll die in der Anleitung vorgeschriebene Kühlflüssigkeit nach und frag dich, warum er gesunken ist.
Die richtige Kühlflüssigkeit
- Verwende die Sorte und das Mischungsverhältnis, die der Hersteller vorgibt. Mische keine verschiedenen Sorten, es sei denn, die Anleitung erlaubt es.
- Kühlflüssigkeit schützt vor Frost und Korrosion, deshalb ist reines Wasser nur eine kurzfristige Notlösung.
Auf Warnzeichen achten
- Tropfen von Kühlflüssigkeit unter dem Motorrad oder ein süßlicher Geruch nach der Fahrt.
- Risse, Aufquellungen oder feuchte Stellen an Schläuchen und Schellen.
- Eine Temperaturanzeige oder Warnleuchte, die steigt, oder ein Lüfter, der deutlich öfter läuft als sonst.
- Kühlflüssigkeit, die rostig oder ölig aussieht oder Partikel enthält.
Wechsel
Kühlflüssigkeit altert mit der Zeit. Wechsle sie im Intervall der Betriebsanleitung, das meist in Jahren und in Kilometern angegeben ist. Wenn du es dir nicht selbst zutraust, frag einen Mechaniker, und entsorge alte Kühlflüssigkeit ordnungsgemäß, denn sie ist giftig.
Wenn der Motor beim Fahren überhitzt, halte an einem sicheren Ort an und lass ihn abkühlen, bevor du etwas prüfst. Fahr nicht weiter.
