Den Füllstand richtig prüfen

  • Stell das Motorrad aufrecht auf ebenen Boden, auf den Hauptständer, falls vorhanden, oder wie in der Anleitung beschrieben.
  • Halte dich an die Anleitung, ob bei kaltem oder warmem Motor geprüft wird, und warte nach dem Abstellen einige Minuten, damit sich das Öl setzt.
  • Lies den Stand im Schauglas oder am Ölmessstab ab, wie in der Anleitung beschrieben. Er sollte zwischen den Markierungen liegen.
  • Füll nicht zu viel ein. Zu viel Öl kann ebenso schädlich sein wie zu wenig.

Das richtige Öl verwenden

  • Die Betriebsanleitung nennt die Viskositätsklasse, zum Beispiel Zahlen wie 10W-40, und die Spezifikation, die das Öl erfüllen muss.
  • Viele Motorräder teilen sich das Öl zwischen Motor, Kupplung und Getriebe. Bei Motorrädern mit Nasskupplung such ein Öl mit der Kennzeichnung JASO MA oder MA2, denn Öl für Autos kann die Kupplung rutschen lassen.
  • Ob mineralisches, teilsynthetisches oder vollsynthetisches Öl, hängt vom Motor und deiner Fahrweise ab. Folge der Empfehlung des Herstellers.

Rechtzeitig wechseln

Die Anleitung gibt ein Intervall nach Strecke und nach Zeit an, je nachdem, was zuerst eintritt. Fahren bei Staub, Hitze, Kurzstrecken oder starker Beanspruchung kann kürzere Intervalle erfordern. Wechsle den Ölfilter gleichzeitig, wie es die Anleitung vorsieht.

Anzeichen für ein Problem

  • Ein sinkender Stand zwischen den Kontrollen kann auf verbranntes Öl oder eine Undichtigkeit hindeuten.
  • Milchiges Öl kann bedeuten, dass sich Kühlmittel beimischt, und gehört zum Mechaniker.
  • Metallglitzer im Öl oder eine Warnleuchte im Cockpit müssen sofort geprüft werden.

Altöl verantwortungsvoll entsorgen

Kipp Altöl niemals in den Abfluss oder auf den Boden. Bring es in einem dichten Behälter zu einer Recyclingstelle oder einer Werkstatt, die es annimmt.

Ölspezifikationen, Füllmengen und Intervalle unterscheiden sich von Motorrad zu Motorrad. Betriebsanleitung und dein Mechaniker haben das letzte Wort.