Die richtige Transportart wählen
- Ein Motorradanhänger oder ein Transporter mit Rampe und Zurrpunkten ist die sicherste Lösung.
- Für lange Strecken lohnt sich ein professioneller Transportdienst.
- Vermeide improvisierte Rampen. Eine steile, rutschige oder schmale Rampe ist eine häufige Sturzursache.
Vor dem Verladen
- Prüfe, ob der Benzinhahn geschlossen ist, falls vorhanden, und dass nichts ausläuft.
- Entferne lose Gepäckstücke und klappe die Spiegel ein, wenn möglich.
- Kontrolliere deine Papiere und den Versicherungsschutz für den Transport.
- Nimm eine zweite Person zur Hilfe und trage Handschuhe und Stiefel.
Verladen
Schiebe das Motorrad mit laufendem Motor im ersten Gang die Rampe hinauf oder mit Hilfe. Halte dein Gewicht mittig, bewege dich gleichmäßig und halte nicht auf halber Strecke an. Stelle das Vorderrad gegen einen Keil oder Anschlag, falls vorhanden.
Das Motorrad sichern
- Verwende mindestens vier gute Spanngurte mit Schlaufen aus weichem Material, befestigt an stabilen Punkten wie Rahmen oder Gabelbrücke, nicht an Kunststoffteilen.
- Zieh die Gurte paarweise von vorn an, sodass das Fahrwerk etwa ein Drittel einfedert und so bleibt.
- Halte das Motorrad aufrecht, wobei die Gurte leicht nach außen ziehen, nicht senkrecht nach unten.
- Prüfe die Gurte nach den ersten Kilometern noch einmal.
Abladen
Löse die Gurte vorsichtig, Paar für Paar, während jemand das Motorrad aufrecht hält. Dann rollst du es langsam im Leerlauf bei ausgeschaltetem Motor hinunter, oder mit Hilfe.
Lass das Motorrad auf einem fahrenden Anhänger nie auf dem Seitenständer stehen. Es muss aufrecht und vollständig verzurrt sein.
